DD-WRT auf D-Link DIR-615 H/W Rev. D3 installieren

Mit der D-Link-Firmware auf dem DIR-615 zu arbeiten ist nicht gerade übersichtlich. Dies war einer der Gründe, warum ich mich entschied DD-WRT zu installieren. Der andere Grund — der gewichtigere von beiden — war die Firewall. Diese blockte von Zeit zu Zeit SSH-Verbindungen zwischen mir und den Root-Servern, mit denen ich verbunden war. Die lapidare Meldung im Log: "Xmas port scan attack from WAN". Da ich viel per SSH arbeite also ein unzumutbarer Zustand. DD-WRT unterstützt offiziell laut deren Router Database nicht die H/W Rev. D3, sondern nur D2. Mit der Webflash-Image für den D2 funktioniert der Umstieg trotzdem problemlos. Vorher sollte man allerdings die aktuelle Firmware 4.11 von D-Link aufspielen. Die kriegt man hier: D-Link Firmware 4.11 für DIR-615. Wichtig: Unbedingt die README-Datei lesen und befolgen. Nach dem Firmwareupdate auf 4.11 kann man dann das Webflash-Image für die H/W Rev. D2 aufspielen. In der Router-Database wird es unter dem Namen "D-Link DIR-615 rev D2 Firmware: Special image for initial flashing" geführt. Build 14896 hat bei mir problemlos funktioniert. Für den Fall, dass es nicht funktioniert oder beim Flashen etwas schief geht, gibt es beim D-Link einen "Emergency Room", über den das Image eingespielt werden kann. Wie man den aktiviert wird im OpenWRT-Forum beschrieben.

Eine gute Vorbereitung erspart Kummer

Generell sollte man sich vor dem Flashen erst mal etwas in die Thematik einlesen. Daher lege ich jedem folgende Dokumentationen ans Herz: Infos zur Installation von DD-WRT – Grundlegende Informationen. Darin wird auch auf den Peacock Thread verwiesen, der weitere Informationen enthält. Darin wird auch die 30-30-30-Reset-Methode angesprochen. Diese ist meines Wissens nach nicht nötig beim DIR-615. Hält man nämlich Reset gedrückt und schält den Router an, landet man im oben erwähnten "Emergency Room". Hardware-spezifische Infos – Sind nur für die H/W Rev. CX verfügbar. Die Passage über’s Editieren der Firmware entfällt beim D3!

KDE 4.5 und das neue Verhalten beim Fenster verschieben

Wer die mitgebrachten Änderungen des neuen KDE 4.5 aufmerksam studiert, stößt auf ein neues Verhalten beim Verschieben von Fenstern. Nunmehr ist es möglich – anstatt lediglich der Titelleiste – jeden freien Platz in einem Fenster als Anfasser für’s Verschieben zu nutzen.  Was ganz nützlich bei einem Touchscreen ist, muss nicht jedermanns Fall sein.

Deaktivieren lässt sich die neue Funktion nicht über die Systemeinstellungen, sondern nur über den Aufruf von oxygen-settings (z.B. über [Alt]+[F2]). Gleich auf der ersten Seite lässt sich der „drag mode“ einstellen.

Der Dank geht an KDE Hugo für diesen Hinweis.