Forcierte Downloads im Firefox anzeigen

Habe ich bei der Literaturrecherche für meine Masterarbeit einen passenden Artikel gefunden, nutze ich immer die „Export to citation manager“-Funktion der Verlagsseiten. Da ich meine Arbeit mit Latex schreibe und daher auch auf Biblatex zurückgreife, exportiere ich die Artikel im Bibtex-Format, um sie anschließend per Copy&Paste in JabRef einzupflegen.

Das funktioniert auch meistens problemlos, nur nicht bei SAGE journals. Dort wird der Bibtex-Code als Datei ohne Dateiendung exportiert und Firefox so genötigt, die Datei als Download anzunehmen, anstatt sie direkt im Browser als Textdatei zu öffnen. Ziemlich nervig, aber zum Glück gibt es für (fast) alles eine Erweiterung. Open in Browser nennt es sich und lässt einen beim Download der Datei auswählen, ob diese nicht lieber im Browser direkt anzeigen will.

Mein Problem ist gelöst und die Arbeit ist gleich wieder ein weiteres Stück effektiver (da der Einsatz der Erweiterung ja nicht nur auf Bibtex-Exporte beschränkt ist).

MATLAB 2011a/2010b unter (K)Ubuntu

Heute wollte ich die neue MATLAB-Version 2011a aufspielen. Die Installationsdateien sind wie immer gezippt und wie immer gibt es mit Zip-Dateien, speziell wenn diese auf einer Windows-Maschine erstellt werden. Es stimmt immer grundsätzlich was nicht mit den Berechtigungen und symbolische Links werden durch Textdateien ersetzt, mit dem Namen der verknüpften Datei als Inhalt. So auch geschehen bei MATLAB, worauf es sich nicht installieren lässt.

Zuerst brach der Installer mit folgendem Fehler ab:

eval: 1: /tmp/mathworks_17889/java/jre/glnxa64/jre/bin/java: Permission denied

Das Problem liegt wie schon erwähnt daran, dass die Berechtigungen für die Ordner und Dateien nicht richtig gesetzt sind. Ein schnelles (wenn auch unsauberes)
[bash]chmod -R 755 .[/bash]
im Installationsordner wirkt Wunder, allerdings folgt der nächste Fehler sofort:

java.lang.UnsatisfiedLinkError: /home/[...]/R2011a-lnx64/bin/glnxa64/libinstutil.so: /home/[...]/R2011a-lnx64/bin/glnxa64/libstdc++.so.6: Die Datei ist zu kurz

„Die Datei ist zu kurz“ oder mit anderen Worten: Die Textdatei libstdc++.so.6 sollte eigentlich ein symbolischer Link auf die Datei libstdc++.so.6.0.10 sein. Abhilfe schafft da ein
[bash]rm bin/glnxa64/libstdc++.so.6 && ln -s libstdc++.so.6.0.10 bin/glnxa64/libstdc++.so.6[/bash]
Danach klappt’s auch wieder mit dem Installieren. Das gleiche Problem tritt bei der 32-bit Installation. Der Befehl lautet dort dann:
[bash]rm bin/glnx86/libstdc++.so.6 && ln -s libstdc++.so.6.0.10 bin/glnx86/libstdc++.so.6[/bash]

RT2870 under (K)Ubuntu Natty (11.04)

The new version of (K)Ubuntu, Natty (11.04), is shipped with the new Kernel 2.6.38 but still with the old wireless driver for the RT2870. If one does not want low speed on data transfers, the driver for the RT2870 has to be compiled manually, but that does not work without compilation errors. To solve this issue follow the steps for the previous version Maverick, which I described in my article „RT2870 compile error under (K)Ubuntu Maverick (10.10)“.

RT2870 unter (K)Ubuntu Natty (11.04)

Die neueste Version von (K)Ubuntu, Natty (11.04),  bringt trotz des neuen Kernels 2.6.38 nur den alten RT2870 Wireless-Treiber mit. Wer nicht mit angezogener Handbremse Daten über’s WLAN senden will, der muss auch unter Natty den Treiber für den RT2870 manuell kompilieren, was ohne Fehler aber nicht funktioniert. Abhilfe schafft auch hier die Vorgehensweise für die Vorgängerversion Maverick, wie ich in meinem Artikel [intlink id=“40″ type=“post“]“RT2870-Kompilierungsfehler unter (K)Ubuntu Maverick (10.10)“[/intlink] beschrieben hab.

Shutdown doesn’t work after updating to KDE 4.6.2

EDIT: The update for kdebase-workspace (4:4.6.2a-0ubuntu1~maverick1~ppa3) released on 04/10/2011 solves this bug.

Instead of shutting down the computer you’re greeted with the login prompt of tty1. This behavior is caused by a bug of KDM’s default settings. It uses a command line switch for shutdown which isn’t known by Ubuntu/Debian linux.

To solve this issue go to System Settings->Login Screen. Got to the tab „Shutdown“ and change the command to shutdown your computer to

/sbin/shutdown -h now

Save and log off, restart X-Server, log in again and everything should work like it did before.

Nach Update auf KDE 4.6.2 fährt PC nicht mehr herunter

EDIT: Mit dem am 10.04.2011 veröffentlichten Update von kdebase-workspace auf 4:4.6.2a-0ubuntu1~maverick1~ppa3 wird der Bug behoben.

Stattdessen landet man auf dem Terminal, idR tty1, und wird mit dem Login-Prompt begrüßt. Grund für dieses merkwürdige Verhalten ist ein Bug in den Standardeinstellungen von KDM. Dem shutdown-Befehl wird dabei ein falscher Parameter übergeben, der unter Ubuntu/Debian nicht funktioniert.

Um das Problem einfach zu lösen, muss man über Systemeinstellungen->Anmeldebildschirm im Tab „Herunterfahren“ den Befehl für’s Herunterfahren des Systems auf

/sbin/shutdown -h now

ändern. Danach abmelden und den X-Server neu starten und fortan lässt sich der PC wieder wie gewohnt aus KDE herunterfahren.

KDE 4.6: Drag & Drop im Plasma-Applet „Ordner-Ansicht“ funktioniert nicht mehr

Manchen mag es nach einem Update auf KDE 4.6 genauso gegangen sein wie mir: In der Ordner-Ansicht auf der Arbeitsfläche lassen sich Dateien und Ordner nur noch markieren, aber nicht mehr per Drag & Drop verschieben. Ein ziemlich „nerviges“ Problem.

Mittlerweile ist es lokalisiert und es tritt dann auf, wenn in den Dolphin-Einstellungen „Doppelklick zum Öffnen von Dateien und Ordnern“ ausgewählt ist:

Als Workaround kann man auf „Einfachen Klick“ umstellen oder aber warten, bis ein Update draußen ist. Der Bug wurde nämlich mittlerweile gefixt.

Edit: Just ein paar Stunden später nach Verfassen des Artikels standen für Kubuntu Maverick schon die Update-Pakete zur Verfügung und der Bug wurde behoben!

Recompile all kernel modules using DKMS

With the Dynamic Kernel Module Support (DKMS) framework compiling modules is very comfortable. However, one major drawback is the lack of rebuilding all modules at once. One has to specify each module, each version and each kernel. The following lines let you recompile all modules for the current kernel:

[bash]
for mod in `dkms status | cut -d, -f1 | uniq`;
do for ver in `dkms status | cut -d, -f2 | uniq`;
do dkms remove -m $mod -v $ver -k `uname -r` && dkms build -m $mod -v $ver -k `uname -r` && dkms install -m $mod -v $ver -k `uname -r`;
done;
done
[/bash]

Mit DKMS alle Kernelmodule neu kompilieren

Mit dem Dynamic Kernel Module Support (DKMS) Framework kann man zwar alle Module komfortabel kompilieren lassen, jedoch lassen sich nicht alle Module auf einmal neu kompilieren. Ferner muss jedes Modul und jede Modulversion, inkl. des Kernels jedes mal separat angegeben werden. Die folgenden Zeilen bringen DKMS jedoch dazu, alle Module für den aktuellen Kernel neu zu kompilieren.

[bash]
for mod in `dkms status | cut -d, -f1 | uniq`;
do for ver in `dkms status | cut -d, -f2 | uniq`;
do dkms remove -m $mod -v $ver -k `uname -r` && dkms build -m $mod -v $ver -k `uname -r` && dkms install -m $mod -v $ver -k `uname -r`;
done;
done
[/bash]

Amarok 2.4 doesn’t import all MP3s into collection

If you have updated to Amarok 2.4 you may have noticed that some of your MP3 files are missing in Amarok’s collection. This happens because Amarok seems to be unable to handle MP3s that have an UFID tag. A workaround is to remove the UFID tag. This is done by simply submitting the following command:

[bash]
find -name "*.mp3" -exec id3v2 -r UFID ‚{}‘ \;
[/bash]

After that be sure to do a „Full rescan“ of your collection. Just „Update Collection“ didn’t work for me. Now you should have all your MP3s back in your collection.

Thanks to the KDE community for this solution: http://forum.kde.org/viewtopic.php?f=115&t=93124